Mittwoch, 17. September 2014

Erster Schultag

Da ich neulich ja schon einmal dachte, ich hätte meinen ersten Schultag vor mir, war es heute mit der Aufregung zum Glück nicht ganz so schlimm. Schlecht war mir trotzdem. Und nervös war ich auch. Mit meinem Frühstück war ich total schnell fertig und hab dann ganz hibbelig darauf gewartet, dass wir (also mein Nachbar, meine anne und ich) endlich losgehen.

Wir haben dann erst mit dem Schulleiter und dann mit dem stellvertretenden Schulleiter geredet, wobei es glaube ich darum ging, in welche Klasse ich komme. Dann hat mich einer der Englischlehrer einfach mit in seine Klasse genommen, 11G. Da werde ich auch erstmal bleiben, bis endlich meine offiziellen Papiere von AFS ankommen. Meine Gastfamilie steht jetzt seit 2 Monaten fest und die Unterlagen sind immer noch nicht da, unglaublich :D Naja, ich habe das Gefühl, AFS Türkei ist generell etwas schlechter organisiert.. Dafür sind aber alle Lehrer wirklich nett.

Meine Klasse besteht (mit mir) aus 15 Schülern, davon sind nur 5 Jungs. Ein Mädchen, Ezgi, hat mich auch gleich aufgefordert, mich neben sie zu setzen. Mit ihr und ihrer Freundin, Özge, habe ich dann auch alle Pausen verbracht und die beiden wollen sich am Wochenende mit mir treffen :-)

In den Pausen kamen auch immer wieder andere Schüler zu uns, manche auch nur, um sich kurz mit mir zu unterhalten. Das kam mir manchmal irgendwie schon merkwürdig vor (auch, dass ich manchmal das Gefühl habe, von allen Seiten angestarrt zu werden) aber ich bin halt die erste Austauschschülerin auf meiner Schule.

Zum Unterricht: Hm, also, dass die Türkei laut einem aktuellen Ranking ein effizienteres Schulsystem als Deutschland haben soll, kann ich nur teilweise nachvollziehen. Na gut, es waren ja vor kurzem auch noch Ferien, von daher. Aber allein das Niveau vom Englisch-Unterricht (eines der wenigen Fächer, in denen ich verstehe, was so vor sich geht) ist extrem anders. Meinen Mitschülern aus der 11. Klasse hier in der Türkei wird gerade das Passiv beigebracht. In Deutschland haben wir letztes Jahr Reden von Barack Obama analysiert. Auch das Sprachvermögen ist bei allen anders. Mit Özge zum Beispiel kann ich mich gut unterhalten, aber mein Sitznachbar kann so gut wie gar kein Englisch. Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass mich eigentlich alle mögen (oder zumindestens ganz okay finden). Was auch süß war: Immer wenn ein neuer Lehrer kam, musste ich mich überhaupt nicht vorstellen, das hat gleich meine Klasse übernommen :-)

Wir hatten heute auch noch Geschichte (da wird jetzt das ganze nächste Jahr das Leben von Atatürk behandelt) und Erdkunde. Beides bestimmt hochinteressant. Wenn man denn was versteht.
Eigentlich hatten wir auch eine Stunde Deutsch, aber das wird von einer Englischlehrerin unterricht und die hat sich heute einfach nur ganz normal mit uns (auf Englisch) unterhalten und wir konnten im Prinzip machen, was wir wollten. Genauso in der zweiten Stunde Erdkunde. Da war unser Lehrer erst mit seinem Handy beschäftigt und sah dann ziemlich gelangweilt aus. 
In den letzten beiden Stunden hatten wir - eigentlich - Türkisch. Unsere Lehrerin hat aber auch nur Smalltalk mit uns betrieben. Manche waren am Handy, andere haben geschlafen (ehrlich gesagt, ich war auch kurz davor). Die letzte halbe Stunde haben zwei der Jungen und die Lehrerin (die übrigens Kopftuch trägt) eine  hitzige Situation darüber geführt, ob es denn nun einen Gott gibt oder nicht. Und das in stark erhöhter Laustärke. Und mir wurde immer erzählt, dass Türken überhaupt nicht gerne über Religion reden.

A propos, laut den Erzählungen hatte ich mit meine Schule viel strenger vorgestellt. Also eigentlich dürften die Schülerinnen weder Makeup, Schmuck noch Nagellack tragen, die Haare hochgebunden und auch immer eine Schuluniform anhaben. Diese Regeln kümmern die meisten aber reichlich wenig. Ich habe also Glück, dass ich nicht auf einer Schule bin, an der die Lehrer vor dem Unterricht kontrollieren, ob ich geschminkt bin. Sowas soll echt üblich sein.
Mein erster Schultag war also bei weitem nicht so schlimm, wie ich gedacht hatte. Ich freu mich sogar schon darauf, morgen wieder hin zu gehen.

So, ich glaube, das war's erstmal. Ich hoffe, mein langer Post war nicht allzu langweilig. Wer Fehler findet, darf sie gerne behalten. Bis dann♥

P.S: Ich freue mich über Kommentare, Postkarten, Emails, Nachrichten und so weiter :-)

Montag, 15. September 2014

[Update]

Weil so viele fragen, wie es mir geht, ob alles in Ordnung ist und so weiter, dachte ich, ich meld mich mal kurz :-)
Also, mir geht es nach wie vor richtig gut! Ich habe unglaublich viel Glück, bei so einer tollen Familie zu wohnen! Zum Email schreiben oder bloggen komme ich meist gar nicht, weil ich meistens tagsüber mit meiner aile (Familie) was unternehme. Oft besuchen wir Freunde und wenn wir dann doch mal zuhause sind, nutze ich die Zeit, um Türkisch zu lernen. Abends sitzen wir fast immer noch draußen im Garten und so vergeht die Zeit, ohne dass ich merke, dass ich jetzt schon 10 Tage hier bin.


Heute wäre eigentlich mein erster Schultag gewesen. Naja, also das war etwas kompliziert. Von Anfang an: Ich dachte, ich gehe ganz normal wie alle anderen am 15.09 zur Schule. Dann habe ich aber gestern mitbekommen, dass einige andere Austauschschüler noch nicht zur Schule gehen können,  weil entweder von Afs noch Papiere oder das Okay von der Schulleitung feh6lt. Also habe ich sicherheitshalber meine Gastschwester angeschrieben und nachgefragt,  ob ich denn wirklich zur Schule gehen darf. Sie ist die Einzige in meiner Familie,  die Englisch spricht und bis Oktober ist sie - leider - in einem Tischtennis Camp in Bursa (sie spielt im Nationalteam). Also hat Ipek dann ihre Mutter angerufen und danach mir geschrieben,  was sie gesagt hat. Schon etwas kompliziert. Da hieß es dann, dass ich noch nicht zur Schule gehen kann, weil AFS erst mit dem Schulleiter reden muss (AFS Türkei ist ja so unglaublich gut organisiert). Abends kam dann aber meine anne (Mutter) zu mir und meinte, dass wir am nächsten Tag dich zusammen zur Schule gehen.

Heute morgen war ich dann unglaublich aufgeregt - ganz umsonst,  wie sich herausstellte. Ganze 10 Minuten war ich in der Schule. Der Schulleiter hat nicht mehr als Merhaba zu mir gesagt und dann kurz und knapp meiner anne erklärt,  dass ich erst am Mittwoch kommen soll, weil vorher angeblich noch zu viel Durcheinander herrscht. Okaaay. Ja und so haben sich meine Ferien dann doch noch etwas verlängert.  Haha ich hatte nie gedacht,  dass ich über 2 zusätzliche Ferientage mal traurig sein würde.


Aber sonst ist alles supi :-)
Güle güle und so,  ihr fehlt mir! ♥

Freitag, 12. September 2014

Arrival Camp

Merhaba!

Dieser Post hätte eigentlich schon längst online sein sollen (schließlich bin ich jetzt schon seit genau einer Woche hier, unglaublich oder?). Aber irgendwas hat mich immer davon abgehalten. Einmal sind wir plötzlich zu einer Familienfeier aufgebrochen, ein anderes Mal war ich einfach vieeel zu müde und vorhin kam auf einmal meine büyük anne (Oma) und hat mir Essen gebracht. Hihi, sie ist einfach so knuddelig. Aber dazu kommt später noch was :-)

Also. Am Freitag, den 05.09, war es so weit. Ich habe mich in Frankfurt von meiner Familie verabschiedet (sogar ohne Tränen) und bin dann mit vier anderen Austauschschülern nach Istanbul geflogen, wo wir fröhlich von AFS in Enpfang genommen wurden.
Unser Arrival, bzw. Survival Camp haben wir in einem Hotel in der Nähe von Istanbul verbracht. Die Aussicht war unglaublich!
Wir Deutschen und vier Thailänder waren die ersten im Camp und so haben wir den Tag damit verbracht, auf die anderen ATS zu warten und uns ein bisschen kennenzulernen. 
Am Samstag ging es dann erst so richtig los mit unserem Camp. Wir haben in kleinen Sessions über Ängste, Bedenken und Vorstellungen von unserem Auslandsjahr geredet, mehr über die Kultur erfahren, ein bisschen Türkisch gelernt und wurden von unseren Betreuern einfach auf alle möglichen Situation vorbereitet. 

Nachmittags haben wir im Pool gebadet (schließlich waren es ungefähr 26°C) und abends haben wir dann eine kleine Talentshow gemacht. Die meisten Gruppen haben getanzt, es wurde aber auch gesungen und Sketche aufgeführt. Wir Deutschen haben mit allen zusammen das Fliegerlied getanzt, was erstaunlich gut ankam :D Danach hat dann irgendwer seinen iPod an die Lautsprecher angeschlossen und wir haben bis halb 12 getanzt.

Am nächsten Morgen sind die meisten von uns (auch ich) gleich nach dem Frühstück aufgebrochen, weil viele ja noch in ihre Stadt fliegen mussten. 
Endlich in Adana angekommen, hat meine Familie mich dann ganz herzlich in Empfang genommen :-)

Hier  noch ein paar Bilder:







Achso, falls sich jemand wundert, warum dieser Post unter "Endlich Awayee" fällt: Sobald man im Ausland ist, wird man vom Hopee zum Awayee. Hört sich vielleicht doof an, ich finds aber ganz süß :D

Montag, 23. Juni 2014

"Ich bin türkischer Deutsch-Chinese. Und du?"

Ich habe vor kurzem übrigens mein Mercator-Stipendium erhalten. Mercator unterstützt ja nicht nur den Austausch zwischen der Türkei und Deutschland, sondern auch nach China. Deswegen waren auf der Stipendienfeier nicht die Deutsche, die in die Türkei wollen, sondern auch Austauschschüler, die nach China wollen, außerdem Türken und Chinesen, die ihr Jahr in Deutschland verbringen.
Das Ganze stand unter dem Motto: "Ich bin türkischer Deutsch-Chinese. Und du?"
Der erste Programmpunkt war der Autritt der türkisch/österreichischen Band Kent Coda:


Dann wurden wir von allen möglichen wichtigen Leuten begrüßt und die Partnerorganisationen wurden vorgestellt. Nach einem moderierten Gespräch mit Austauschschülern, Rückkehrern und Gasteltern  wurden Kurzfilme von  Austauschschülern in China und der Türkei gezeigt.
Anschließend wurden uns unsere Urkunden übergeben und nachdem wir offiziell von Mercator verabschiedet wurden, bei einem weiteren Kent Coda Auftritt mitgesungen und ein Gruppenfoto gemacht haben, wurde das chinesische Buffet gestürmt.
Fotos gibt's hier, mehr Infos über Mercator hier.


Countdown läuft.

So, ich hab jetzt alle drei Vorbereitungswochenenden hinter mir. Ich habe neue Leute kennengelernt, mehr über mich selbst  und die Türkei erfahren, von Gebräuchen und Traditionen gehört und Gefühle, Gedanken, Hoffnungen und Ängste ausgetauscht.
Jetzt sind es noch 73 Tage, 10 Stunden und 44 Minuten. Ich hab noch genau vor Augen, wie auf dem Countdown auf meinem Handybildschirm keine 73, sondern eine 190 stand. Die Zeit vergeht so schnell und ich hab noch so viel zu tun. Andererseits würde ich am liebsten sofort ins Flugzeug steigen und losfliegen.






Freitag, 28. März 2014

AFS inspiriert - Ein Leben lang.

Die erste große Entscheidung, die ich auf dem langen Weg zu meinem Auslandsjahr treffen musste, war die Wahl einer Organisation. Denn davon gibt es unendlich viele und jede einzelne scheint sehr gut zu sein. Eigentlich stand von anfang an fest, dass ich mit AFS weggehen möchte, ich war trotzdem noch auf einer großen Infoveranstaltung in Kassel und habe mich über andere Organisation informiert.

Es gab viele Gründe, warum ich mich für AFS entschieden habe: AFS hat meiner Meinung nach eine beeindruckende Geschichte, durch die vielen Schüler, die mit AFS weggehen, haben die Mitarbeiter sehr viel Erfahrung, man hört eigentlich nur Gutes, die Gastfamilien sowie die Mitarbeiter machen alles ehrenamtlich, es gibt eine große Auswahl an Länder, man wird wirklich auf sein Auslandsjahr vorbereitet und noch viel mehr.

In diesem Post möchte ich aber eigentlich noch nicht über meine Erfahrungen mit AFS sprechen, sondern einfach etwas über meine Organisation erzählen.

AFS steht für "American Field Service". Unter diesem Namen retteten freiwillige Sanitätswagenfahrer Verwundete von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges, in dem ebenfalls hunderte Freiwillige weltweit geholfen haben, kamen die Fahrer in den USA zusammen, um über die Zukunft des AFS zu entscheiden. Sie beschließen, Jugendaustauschprogramme ins Leben zu rufen und wollen so das Verständnis zwischen den Kulturen fördern und damit den Weltfrieden zu sichern.
1948 fuhren die ersten beiden deutschen Schüler mit AFS in die USA.

I don't know of anything  more worthwhile today than for young people of our several countries to visit each other.

- President Eisenhower zu AFS Austauschschülern in den USA in 1957

Seitdem bleibt AFS seinen Zielen treu und fördert nicht nur Völkerverständigung, sondern auch Toleranz. In der Grundsatzerklärung von AFS steht: 

“AFS ist eine internationale, unabhängige und gemeinnützige Ehrenamtlichenorganisation, die interkulturelle Programme durchführt, um Menschen in der Entwicklung ihres Wissens, ihrer Fähigkeiten und ihres Verständnisses zu unterstützen, die erforderlich sind, um eine gerechtere und friedvollere Welt zu schaffen.

AFS hilft Menschen in ihrem Bestreben, sich als verantwortungsvolle Bewohner dieser Erde für den Frieden und ein besseres Verständnis zwischen den unterschiedlichen Kulturen dieser Welt einzusetzen.

AFS ist der Überzeugung, dass die Entwicklung des Friedens ein dynamischer Prozess ist, der durch Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Intoleranz gefährdet wird.
AFS setzt sich für die Würde des Menschen und den Wert eines jeden Menschenlebens sowie aller Völker und Kulturen ein. AFS fördert die Achtung der Menschenrechte und der Grundrechte ohne jede Diskriminierung von Rasse, Geschlecht, Sprache, Religion oder gesellschaftlicher Stellung.

AFS gestaltet seine Programme im Bewusstsein seiner Grundwerte: der Würde, der Achtung von Unterschieden, der Harmonie, des Einfühlungsvermögens und der Toleranz."

Bisher habe ich wirklich ausschließlich tolle Erfahrungen mit AFS gemacht und ich kann jedem, der ein Auslandsjahr machen möchte, empfehlen sich auch für diese Organisation zu entscheiden. Fragen beantworte ich natürlich gerne :)


AFS Homepage: http://www.afs.de/






Montag, 3. Februar 2014

Meliponinis in der Türkei

Die meisten haben wahrscheinlich keine Ahnung, wer oder was Meliponinis sind. Ging mir genauso, als ich es zu ersten Mal gehört habe.
Meliponinis sind (laut Wikipedia) stachellose (Honig)Bienen, die zu den hochsozialen Arten gehören. Außerdem sind sie das das Motto von allen, die 2014/2015 ins Ausland gehen.

Don't dream it, bee it - 

2014/15 umschwirren wir die Welt!


Erfahren habe ich von dem Motto über eine andere Austauschschülerin. Hanna, 15, wird auch in die Türkei gehen. Es gibt auch einen Gemeinschaftsblog für die Bienchen in der Türkei: http://meliponinisint2014-15.blogspot.de/ Da haben Hanna und ich erstmal nur jeder ein paar Fragen beantwortet. Meine Antworten poste ich jetzt einfach nochmal hier, aber wer Lust hat, kann ja trotzdem mal bei dem Blog vorbeischauen

1. Wie heiße ich?
Eigentlich Stephanie, aber ich werde von allen Steffi genannt. Und irgendwie haben viele Ausländer ein Problem mit der Aussprache. :D

2. Wie alt bin ich?
Jetzt noch 15, aber bei meiner Abreise werde ich 16 sein.

3. Wo komme ich her?
Aus einem winzigen Dorf in Niedersachsen. 1027 Einwohner, viele Schweine und Kühe, schöne Landschaft aber nix los hier.

4. Wo möchte ich hin?
Am liebsten in eine große Stadt, die aber trotzdem nicht zu hektisch ist. Istanbul finde ich wunderschön!  Aber Hauptsache, meine Familie ist nett :-)

5. Mit welcher Organisation gehe ich?
Mit AFS. Bis jetzt habe ich nur tolle Erfahrungen damit gemacht und ich bin mir sicher, das bleibt auch so!

6. Warum ausgerechnet in die Türkei?
Weil ich Döner liebe.
Nein, Spaß beiseite. Ich war letztes Jahr dort im Urlaub und habe mich in Istanbul verliebt! Es gibt so unglaublich viel zu sehen, die Leute sind so nett und liebenswürdig und das Essen ist einfach so lecker!

7. Wie lange werde ich weg sein?
Ein Jahr, vieleicht auch ein oder zwei Monate weniger. Aber die Zeit wird bestimmt viel zu schnell vergehen.

8. Wann geht es los?
Am 5. September (so plus minus 2 Tage). Am liebsten würde ich sofort losfahren!

9. Habe ich schon eine Gastfamilie?
Nein, aber ich hoffe, dass ich bald eine bekomme! Wahrscheinlich dauert das aber noch..

10. Warum möchte ich ein Auslandsjahr machen?
Ich liebe es, zu verreisen. Neue MEnschen kennenzulernen, eine fremde Kultur zu entdecken, faszinierende Städte zu sehen, das ganze Drum und Dran eben. Aber zwei Wochen Urlaub sind dafür immer vieeel zu kurz! Also gehe ich jetzt für ein ganzes Jahr in ein anderes Land. Nur wird das kein Urlaub, sondern eher so etwas wie ein neues Leben. Ich möchte wirklich, Teil einer Kultur werden, zu einer Failie dazu gehören, die ganz anders lebt als ich hier in Deutschland. Ich bin mir sicher, das wird die beste Zeit meines Lebens!

11. Wie bin ich auf die Idee gekommen?
Ich habe mich mit einer Austauschschülerin unterhalten und mir war sofort klar, dass ich das auch unbedingt machen möchte.

12. Was erhoffe ich mir von diesem Jahr?
Ein Jahr, in dem alles anders und neu ist: Neuer Kontinent (vielleicht), neues Land, neue Kultur, neue Sprache, neue Familie, neue Freunde, neue Hobbys und so weiter. Natürlich auch ganz viel Spaß und tolle Erfahrungen.

13. Wie löse ich das Problem mit dem Gepäck?
Oh, da hab ich jetzt schon Angst vor. Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung. Wahrscheinlich werde ich mit 30 Kilo Übergewicht losfahren.


So, das wars dann auch erstmal von mir. Wer mehr über mich und mein Auslandsjahr wissen möchte, kann ich gerne auf Facebook (Steffi Lenck) anschreiben :-)